Protokoll 15.11.2006
Protokoll der Seminarsitzung vom 15.11.2006; 16°°ct – 18³°
Themen:
- Formulierung von einheitlichen Vorgaben zur Themenbearbeitung in den Expertengruppen
- Forderung nach einheitlicher Präsentation der Ergebnisse
- Endgültige Aufteilung auf die Expertengruppen
- Erstes Zusammenfinden der drei Expertengruppen (nicht protokolliert)
Die unabdingbare Voraussetzung für eine sinnvolle Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit in den einzelnen Gruppen ist, dass in der jeweiligen Disziplin auch ein Problembewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung besteht. Ohne eine solche Einsicht sind kaum verwertbare Ergebnisse zur Lösung von Schwierigkeiten beim Vermitteln zwischen den verschiedenen Perspektiven auf Nachhaltigkeit zu erreichen.
Um die Arbeitsergebnisse aus den verschiedenen Expertengruppen miteinander vergleichen zu können, sollen in jeder Gruppe folgende Aspekte bei der Beschäftigung mit dem Thema berücksichtigt werden:
- Kriterien für Nachhaltigkeit
- bestehende Konzepte von nachhaltiger Entwicklung, Methoden der Bearbeitung des Themas, Fokus auf bestimmte Teilgebiete
- Zeit-Raum-Dimension
- (mögliche) Hierarchien zwischen einzelnen Disziplinen
- verwendete Schlüsselbegriffe und Kommunikation
Übereinstimmend wurden beim Punkt der Zeit-Raum-Dimension die größten Unterschiede zwischen den Wissenschaftszweigen erwartet. Generelle Überlegung: Zunächst sollte eine streng sektorale Analyse der Perspektive auf Nachhaltigkeit erfolgen, erst später sollten Schnittstellen zu anderen Disziplinen identifiziert werden. Dadurch sollen vor allem die Probleme des interdisziplinären Austauschs zu Tage treten. Es wäre zu diskutieren, ob das "3-Säulen-Modell" notwendigerweise unsere Arbeitsgrundlage sein muss. Alternativen wurden erwähnt: Wirtschaft als soziales Handeln, Kultur als eigenständige Säule. Um in den einzelnen Expertengruppen eine umfassende Sicht auf das Thema Nachhaltigkeit zu ermöglichen, sollte das detaillierte methodische Vorgehen in der Verantwortung der jeweiligen Gruppe selbst liegen.
Es kam die Forderung nach einer einheitlichen Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Expertengruppen auf. Folgende Bestandteile wurden als obligatorisch herausgestellt:
- knappe, präzise Formulierung der Problemstellung
- Darstellung der Ergebnisse mit einer Bildschirmpräsentation
- Anfertigung eines Handouts
- Vorstellung der Konzepte, der Methoden und des Fokus der Disziplin
- Fallbeispiel(e)
- Literatur- u. Quellenangabe, sowie Glossar oder Schlüsselwortverzeichnis
Letztendliches Ergebnis soll die Identifikation potentieller Schnittstellen sein, möglicherweise auch schon Vorschläge zum Abbau von Hindernissen beim Transfer zwischen den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen.
Nachdem in der vorangegangenen Woche die Aufteilung auf die Gruppen eine ungleiche Verteilung ergeben hatte, wurde nun für den Bereich Ökonomie geworben, indem die Existenz von Konzepten des "maßvollen Wirtschaftens" wie auch solcher auf Kosten z.B. der Ökologie dargestellt wurden, weswegen sich die eingehendere Beschäftigung mit dem Thema lohne. Tatsächlich konnte nun eine ausgeglichene Verteilung erreicht werden, was die Wahrscheinlichkeit verwertbarer und vergleichbarer Ergebnisse enorm erhöht.
Im letzten Teil der Sitzung fanden sich erstmals die jeweiligen Expertengruppen zusammen.
Protokolle:

Das ist so abstrakt, da kann
Das ist so abstrakt, da kann ich überhaupt nichts damit anfangen. Ein Link auf ein früheres Protokoll, in dem vielleicht der Hintergrund erklärt wird, wäre hilfreich.